Verwaltung macht Zukunft

Excellent.
Wissen im Wettbewerb

Heinrich Heine Universität

Bester Voraussetzungen schaffen. Exzellenz beweisen

Rund 19.000 Studentinnen und Studenten, knapp 2.800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ein Haushaltsvolumen von mehr als 240 Millionen Euro zuzüglich rund 58 Millionen Drittmittel: Das sind einige Kennzahlen der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU), einschließlich der Medizinischen Fakultät. Gegründet 1965, hat sie sich schrittweise zu einer fachlich umfassenden Universität mit fünf Fakultäten entwickelt und seit 1988 trägt sie den Namen des berühmten Sohnes der Stadt. In Lehre und Forschung hat sie sich ehrgeizige Ziele gesetzt: Auf ausgewählten Forschungsfeldern will sie mit den weltbesten Universitäten und Forschungseinrichtungen konkurrieren und den Studierenden eine exzellente Lehre bieten. Dafür bedarf es eines zukunftsorientierten Hochschulmanagements.

Vergleichen Standhalten. Universität im Wettbewerb

Die zunehmende Ökonomisierung von Lehre und Forschung erfordert ein adäquates Hochschulmanagement und ein Rechnungswesen, das den heutigen und künftigen Informations- und Steuerungsanforderungen gerecht wird. Das gewährleistet nur eine auf die Bedürfnisse einer Hochschule ausgerichtete Doppik, die in Düsseldorf als integrierte Verbundrechnung implementiert wird. Sie ermöglicht nationale und internationale Vergleiche und liefert – ohne erheblichen Abgrenzungsaufwand – eine fundierte Datenbasis für die Kosten- und Leistungsrechnung (KLR). Überdies erschließt sich die Hochschule durch den neuen Rechnungsstil in Verbindung mit einem testierten Jahresabschluss die Möglichkeit, Kredite aufzunehmen. Auch das könnte im Wettbewerb an Bedeutung gewinnen, insbesondere in Anbetracht der umfassenden Baumaßnahmen, die von der Universität – eigentlich Mieterin der Immobilien – anteilig mitzufinanzieren sind.

Weitblick beweisen. Strategische Ziele definieren

Mit dem Hochschulfreiheitsgesetz hat der Landesgesetzgeber eine umfassende Reform des staatlichen Hochschulwesens in Nordrhein- Westfalen (NRW) angestoßen. Die HHU will zielgerichtet die neuen Möglichkeiten nutzen, auch um sich als »First Mover« eine gute Ausgangsposition im Wettbewerb zu verschaffen. Insbesondere mit der Umstellung der Kameralistik auf die kaufmännische Buchführung zum Januar 2009 hat die HHU die verwaltungstechnischen Voraussetzungen hierfür geschaffen – als erste Universität in NRW.

Dabei ist diese Form der Rechnungslegung kein Selbstzweck. Um eigenverantwortlich agieren und die angestrebten Ziele in Lehre und Forschung mit den dafür notwendigen Mitteln unterstützen zu können, reichen die Werkzeuge der kameralen Haushaltsführung nicht aus. Zudem gewinnt die strategische Finanzplanung für eine Universität mehr und mehr an Bedeutung. Eine wesentliche Anforderung ist es, die Entwicklungsziele mit konkreten Ressourcenaussagen zu koppeln. Denn jede Zielplanung impliziert finanzielle Aspekte, die fundiert betrachtet und bewertet werden müssen. Und hierfür sind moderne, zur ganzheitlichen Universitäts-Strategie passende IT-Lösungen erforderlich.

Effizienter arbeiten. Unter veränderten Voraussetzungen

Ein wichtiger Baustein für ein modernes Hochschulmanagement war die Verwaltungs-Reorganisation, die in Düsseldorf vor rund vier Jahren angestoßen wurde. Sie hat dazu beigetragen, effiziente Abläufe zu etablieren. Die Universitätskasse wurde aufgelöst und eine neue Abteilung »Zentrale Buchhaltung« im Finanzdezernat gegründet. Entscheidend war auch eine wichtige Aufgabenverlagerung: Die strategische Finanzplanung wurde im Dezernat für Hochschulmanagement in der neuen Abteilung »Finanzplanung und Controlling« gebündelt, während sich das Finanzdezernat um das operative Buchungsgeschäft kümmert.

Modernisierung ausbauen. Vorreiter bleiben

Der Nutzen der Veränderung war schnell und deutlich spürbar: Bereits in den ersten Monaten des Produktivbetriebs überzeugten sich die Anwender von den Vorteilen des neuen Systems. Die Software bietet in der täglichen Arbeit eine effiziente Arbeitsunterstützung und zeichnet sich durch eine hohe Bedienfreundlichkeit aus. Nach der erfolgreichen Einführung der kaufmännischen Buchführung hat die Universität mit dem Erwerb einer Campuslizenz für alle Module der MACH Software inzwischen die Weichen für weitere Modernisierungsschritte in Bezug auf die IT-Unterstützung gestellt. Als erster Ausbauschritt wurde der Umstieg auf die integrierte Software im Personalwesen geplant und inzwischen vollzogen. Im nächsten Schritt soll das Vertragswesen mit MACH InformationManager optimiert werden. Nachdem die Heinrich- Heine-Universität bereits im Finanzwesen Vorreiter in Nordrhein- Westfalen war, zeigt sie sich nun auch in anderen Verwaltungsbereichen fortschrittlich und wettbewerbsorientiert.

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