Verwaltung macht Zukunft

Software Performance. Von Geistern, die wir fingen

Von Dr. Jonathan Moebius, Softwareentwickler, MACH AG

Wenn Sie mit unserer Software ab der Version 1.77 in einem Build ab dem 23. März arbeiten, werden Sie eine deutliche Steigerung der Geschwindigkeit gegenüber den Vorversionen feststellen. Dafür haben wir viel getan, denn von einer modernen und zukunftsfähigen Software können Sie zu Recht erwarten, dass sie flüssig und schnell funktioniert.

Während der anfänglichen Entwicklung von MACH Web 2.0 war unser oberstes Ziel, ein möglichst benutzerfreundliches System mit möglichst vielen Anwendungen in dieser modernen Architektur bereitzustellen. Doch haben wir dabei – offen gesagt – die Heterogenität der Anwendungsszenarien unter- und die kontinuierliche Steigerung der Rechnerleistung bei unseren Kunden überschätzt.

Um die Performance-Geister, die sich dabei einschlichen, wieder einzufangen, haben wir das Thema weit oben auf unsere Agenda gesetzt. Teile eines umfassenden Maßnahmenpakets waren beispielsweise, verstärkt Ressourcen für die proaktive Analyse des bestehenden Codes bereitzustellen, die Entwickler intensiver fortzubilden und Performance als Kernaspekt in unserem Testmanagement noch höher zu priorisieren. Von einigen großen Kunden haben wir die Erlaubnis erhalten, deren Datenbestände zu analysieren und für Tests zu verwenden. So konnten wir deutlich realistischere Annahmen zu Datenkonstellationen auch im Detail treffen und diese bereits beim Entwurf neuer Anwendungen berücksichtigen. Sind die Anwendungen umgesetzt, wird deren Geschwindigkeit auch auf diesen Datenbeständen getestet. In die aktuelle Entwicklungsversion werden wir Mechanismen zur kontinuierlichen Überwachung der Performance unseres Systems integrieren, um kleine Geister noch früher erkennen und fangen zu können.

Dieses Bündel an Maßnahmen hat dazu geführt, dass sich das System subjektiv „flüssiger“ anfühlt. Diesen Eindruck kann man auch vermessen: beispielsweise können wir in einem Szenario zur Erfassung von Rechnungen eine Verdopplung der Geschwindigkeit gegenüber der Version 1.76 feststellen. Einzelne Funktionen konnten wir sogar  noch stärker beschleunigen – lassen Sie sich begeistern!

Wir in der Entwicklung sind übrigens nicht die einzigen, die diese Beschleunigung erkennen: Inzwischen wurde sie uns von verschiedenen Kunden bestätigt, die das Update bereits durchgeführt haben – teilweise sogar mit begeistertem Unterton und ohne, dass wir nachgefragt haben.

Neben Funktionen und Ergonomie gibt es nun also einen dritten und schwergewichtigen Grund für ein Update. Denn mal unter uns: Geister können auf Dauer ganz schön lästig werden.

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