Verwaltung macht Zukunft

Softwaretests und Qualitätssicherung bei MACH

Von Christian Kram, Testmanager, MACH AG

Produkt-News

Wie steigen Sie in Ihr Auto ein? Das ist wahrscheinlich eine Frage, mit der Sie sich eher selten beschäftigen. Im Normalfall denkt man auch nicht groß darüber nach, sondern steigt einfach ein. Die meisten Menschen tun das auch immer auf die gleiche Art und Weise. Aber mit dem Gesäß zuerst? Mit dem linken Fuß? Mit dem rechten Fuß? Es gibt hier durchaus verschiedene Varianten.

Beim Softwaretesten ist es ähnlich. Es gibt eine Funktion, die auf mehreren Wegen genutzt werden kann und als Tester gilt es, diese Wege vorherzusehen und zu prüfen. Um bei dem Autobeispiel zu bleiben: Der Tester prüft, ob man mit allen obigen Einstiegsarten ins Auto hineinkommt und anschließend sitzen kann. Oder kann man vom Beifahrer- auf den Fahrersitz klettern? Oder wie Sascha Hehn einst in der Schwarzwaldklink über die geschlossene Tür in das Cabrio springen? Die Möglichkeiten sind vielfältig. Und das verhält sich in modernen Softwaresystemen ähnlich.

Bereits wenn neue Funktionen konzipiert werden, machen sich die Tester über mögliche Nutzungsszenarien Gedanken: Welche Szenarien gibt es? Wie wahrscheinlich ist dieses Szenario? Wie beeinflusst es die bestehende Software? Gibt es Szenarien, die nur mit bestimmten Datenkonstellationen auftreten können?

Im Rahmen unserer agilen Entwicklungsprozesse stehen die Tester hier in engem Dialog mit Produktdesignern und Entwicklern. Testen und Qualitätssicherung ist bei Mach nicht ausschließlich eine Phase am Ende des Entwicklungsprozesses. Genauso wenig wie eine Inspektion die Fahrtüchtigkeit eines Autos erhöht, kann Testen die Qualität einer Software erhöhen. Wir verstehen Testen vielmehr als Feedback-Mechanismus, der in allen Phasen der Entwicklung – von der Anforderungsaufnahme bis hin zur Auslieferung – genutzt wird, um den beteiligten Parteien Informationen über den Zustand und die Qualität der Software zu liefern. Dies geschieht kontinuierlich entwicklungsbegleitend. Und zwar von Anfang an, um möglichst früh unterschiedliche Perspektiven auf eine Funktion bieten zu können – mit dem gemeinsamen Ziel, eine möglichst qualitative Software bei Ihnen ausliefern zu können.

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