Verwaltung macht Zukunft

Alles beschafft?

Von Stefan Kröll, Produktmanager E-Beschaffung, MACH AG

Klartext

Weihnachten steht vor der Tür, und das ist ja traditionell eine Zeit, in der sich viele Menschen intensiv mit Beschaffungsfragen beschäftigen. Der Handelsverband Deutschland erwartet für das Weihnachtsgeschäft 2016 einen Gesamtumsatz von 91,1 Milliarden Euro, wobei der Anteil des Onlinehandels weiterhin sprunghaft steigt. Die Vorteile liegen ja auch auf der Hand. Online kann ich leicht die Preise vergleichen, ich erkenne sofort, welcher Artikel bis wann lieferbar ist und kann nach der Bestellung die Sendung fast in Echtzeit verfolgen. Über Einkaufsportale kann ich mich mit anderen Leuten zusammentun und so Mengenrabatte und andere Vorteile nutzen. Und dazu muss ich noch nicht einmal die gemütliche Couch verlassen.

Wechseln wir die Perspektive und nehmen auf dem Bürostuhl eines Einkäufers der öffentlichen Verwaltung Platz. Der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik beziffert den Wert der von öffentlichen Auftraggebern in Deutschland gekauften Waren und Dienstleistungen auf mindestens 300 Milliarden Euro jährlich. Da liegt doch die Frage nahe, ob auch die öffentliche Beschaffung ähnlich komfortabel und digital abläuft wie unsere Weihnachtseinkäufe. Die Antwort darauf überlasse ich Ihnen.

Mein 6-jähriger Sohn fragte mich übrigens letzte Woche, warum wir seine Wünsche auf Papier schreiben – ob der Weihnachtsmann denn nicht wenigstens E-Mail hätte? Falls Sie mit ähnlichem Erstaunen die Beschaffungsprozesse in Ihrer Organisation betrachten und im kommenden Jahr etwas daran ändern wollen, so gratuliere ich Ihnen zu einem guten Neujahrsvorsatz.

Denn von einer effizienten öffentlichen Beschaffung profitieren wir alle.

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