Verwaltung macht Zukunft

Mensch, Maschine und die Arbeitswelt von morgen – über die Digitalisierung im Rechnungswesen

Von Martin Scholz, Fachexperte Finanzen, MACH AG

In der Vergangenheit haben Maschinen dem Menschen immer mehr mechanische Arbeiten abgenommen und so Fortschritt und Weiterentwicklung ermöglicht. Mit der Digitalisierung erreicht diese Entwicklung nun eine neue Dimension – Begriffe wie Mensch, Maschine, Künstliche Intelligenz und Arbeitswelt bestimmen die Gespräche über die Welt von morgen.

Die Arbeit im Rechnungswesen hat mit der Digitalisierung ebenfalls bereits eine bedeutende Veränderung erfahren: Buchhalter mit „dicken Ärmelschonern“, die Buchungen aufwändig in einzelne aufgeschlagene Haupt- und Nebenbücher eintragen, gehören mittlerweile einer eher seltenen „Spezies“ an. Heute übernehmen Buchhalter weitaus komplexere Aufgaben, da die Daten mithilfe entsprechender Software automatisch erkannt und verarbeitet werden.

Die MACH Software ermöglicht den Wandel von der manuellen Buchung zur automatisierten Verarbeitung bereits seit einigen Jahren und setzt folgende Funktionen in die Praxis um:

  • Elektronische Verarbeitung von Eingangsrechnungen (E-Rechnung)
  • Scannen, Verarbeiten und Vernichten von Papierrechnungen (ersetzendes Scannen)
  • Elektronisches Ausstellen von Ausgangsrechnungen
  • Auslösen von Bestellungen und automatische Übertragung an den Lieferanten
  • Automatisches Auslösen von Zahlungen
  • Automatische Verarbeitung von elektronischen Kontoauszügen

Im Allgemeinen wird gesehen, dass die nächste Stufe der Digitalisierung noch einen Schritt weitergeht: Durch maschinelles Lernen erlangtes Wissen zur Kontierung und Verarbeitung hält Einzug im Rechnungswesen. Die Maschine lernt durch sogenannte künstliche Intelligenz und kann daher Informationen aus zurückliegenden Rechnungen und Kontierungen anwenden. Zurzeit ist dies noch Zukunftsmusik für die ERP-Systeme. Es bleibt spannend, wie sich gerade dieser Punkt entwickeln wird.

WIE WIRD SICH DAS RECHNUNGSWESEN DURCH DIE DIGITALISIERUNG VERÄNDERN?

Die Studie von Frey und Osbourne geht von einem künftigen Automatisierungsgrad von 98 % aller manuellen Tätigkeiten im Rechnungswesen aus. Der Wert ist in diesem Ausmaß für die öffentliche Verwaltung in Frage zu stellen. Fakt ist aber, dass sich die Arbeitswelt wandeln wird. Das Profil des Belegerfassers / Kontierers und Buchhalters wird sich zu einem Inhouse Berater verändern.

WELCHE AUFGABEN WERDEN BUCHHALTER ZUKÜNFTIG AUSFÜHREN?

Die Daten werden mit der Digitalisierung nicht nur automatisiert verarbeitet, sondern stehen auch schneller zur Verfügung. Es steht damit eine größere Menge an Informationen in kürzerer Zeit zur weiteren Verarbeitung parat. Diese Informationen müssen interpretiert und aufbereitet werden – hier sind die Buchhalter gefragt. Damit werden sie auch in Zukunft das Rechnungswesen maßgeblich gestalten.

WAS BEDEUTET DIES FÜR DIE SOFTWARE?

Unstimmigkeiten in der Finanzverwaltung verursachen hohe Kosten – umso wichtiger ist es, diese schnell zu erkennen und nachzuvollziehen. Dies ist bereits heute durch Auswertungen und Plausibilitätsprüfungen möglich. Je mehr die Digitalisierung zunimmt, desto mehr gewinnen die folgenden Themen an Bedeutung:

  • Dokumentation
  • Datensicherheit
  • Datenschutz
  • Compliance
  • Tax Compliance
  • Interne Kontrollsysteme
  • Risikomanagement

Die Software muss Daten also zukünftig noch schneller und sicherer bereitstellen. Zudem steigen die gesetzlichen Anforderungen in Bezug auf Jahresabschluss und Steuern – diese gilt es, schnell und korrekt umzusetzen.

WAS KÖNNEN WIR HEUTE SCHON TUN?

Die MACH AG bietet als Lösungspartner an, bei der Erstellung der Verfahrensdokumentation, dem Aufbau von Internen Kontollsystemen und dem Risikomanagement zu unterstützen. Gerne prüfen wir die Umsetzung der Tax Compliance in Ihrem Haus.

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