Mitarbeiter-Blog · 23.03.20

Daten sind das neue Gold

Täglich wachsen unsere Datenmengen. Wo landen diese Daten und wer kann wie darauf zugreifen? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, hat die EU-Kommission eine Strategie vorgestellt. Christian Rupp erläutert, worum es hierbei geht.

Was passiert mit unseren Daten?

Die EU-Kommission hat vor Kurzem ihre Strategie für ein digitales Europa vorgestellt und dabei ihre europäische Datenstrategie und politischen Optionen für die Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI) konkretisiert. Das Weißbuch zur Künstlichen Intelligenz steht nun bis zum 19. Mai 2020 zur öffentlichen Konsultation. Ebenso bittet die Kommission um Stellungnahmen zu ihrer Datenstrategie.

Der für den Binnenmarkt zuständige EU-Kommissar Thierry Breton betonte: „Unsere Gesellschaft erzeugt massenweise industrielle und öffentliche Daten, die die Art und Weise, wie wir produzieren, verbrauchen und leben, verändern werden. Ich möchte, dass europäische Unternehmen und unsere vielen KMU auf diese Daten zugreifen und daraus einen Mehrwert für die Europäer schaffen können – auch durch die Entwicklung von Anwendungen der künstlichen Intelligenz.“

„2025 sollen 175 Zettabytes gespeichert werden. Das entspricht fünf Mal der Strecke vom Mond bis zur Erde. Sind wir noch Eigentümer:in unserer Daten?“

Christian Rupp Chief Innovation Officer MACH AG und Joint Innovation Lab

Dazu soll ein echter europäischer Datenraum, ein Binnenmarkt für Daten entstehen, um zum Nutzen von Unternehmen, Forschern und öffentlichen Verwaltungen ungenutzte Daten freizugeben und einen freien Datenverkehr innerhalb der Europäischen Union und über Sektoren hinweg zu ermöglichen. Hierzu wird die Kommission zunächst vorschlagen, den richtigen Rechtsrahmen für die Daten-Governance, den Zugang zu Daten und deren Weiterverwendung zwischen Unternehmen, zwischen Unternehmen und Behörden sowie innerhalb der Verwaltungen zu schaffen. Auch unser Joint E-Government und Open Data Innovation Lab (JIL) ist gerade in der Lehre und Forschung bzw. Beratung im Bereich Data-Governance und Datenvisualisierung aktiv.

Die Datenstrategie der deutschen Bundesregierung hat ebenso zum Ziel, die Bereitstellung und verantwortungsvolle Nutzung von Daten in Deutschland signifikant zu steigern und zugleich Datenmissbrauch konsequent zu begegnen. Sie soll datengetriebene Innovationen fördern und ein Baustein zu einer europäischen Vision für das Datenzeitalter werden. Die Strategie soll den Umgang sowohl mit nicht-personenbezogenen als auch mit personenbezogenen Daten umfassen. Sie hat zum Ziel, Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft einzubeziehen und Maßnahmen des Bundes zu formulieren. Die Strategie wird messbare Ziele benennen, die ein Monitoring der Umsetzung erlauben. Die öffentliche Konsultation zur Datenstrategie der Bundesregierung ist noch bis 3. April online.

Beratung und Prozessmanagement

Wie ist das zu schaffen?

Prozesse optimieren
Verwaltungsaufgaben werden komplexer – müssen aber immer schneller und mit immer weniger Personal erledigt werden. Noch dazu unter hohem Kostendruck. Voraussetzung für erfolgreiches Verwaltungshandeln: effiziente Prozesse und strukturierte Abläufe.
Eine Gruppe von Menschen sitzt zusammen im Meeting und spricht über die Beratung durch MACH.