News · 25.04.19

Studie: Nach­wuchs­baro­me­ter Öffent­licher Dienst 2019

In der Studie „Nachwuchsbarometer Öffentlicher Dienst 2019“ präsentiert  MACH die neuesten Ergebnisse einer bundesweit einmaligen Untersuchung zur Attraktivität der öffentlichen Verwaltung als Arbeitgeber. Die Studie der Next:Public deckt auf, was Studierende davon abhält, ihre berufliche Zukunft in Verwaltungen zu planen und wie der öffentliche Dienst gegensteuern kann.

Was Studierende vermissen

Im öffentlichen Sektor verschärft sich zunehmend der Mangel an Fachkräften. Die Studie „Nachwuchsbarometer Öffentlicher Dienst 2019“ untersucht detailliert, was Studierende konkret davon abhält, sich bei öffentlichen Einrichtungen zu bewerben, und warum die Privatwirtschaft noch oftmals die Nase vorne hat.

Dabei kommen die Autoren zu der Erkenntnis, dass neben finanziellen Gründen folgende Punkte von den Studierenden vermisst werden: 

  • eine moderne IT-Infrastruktur, die auch mobiles Arbeiten ermöglicht,
  • eine offene und innovative Arbeitskultur
  • sowie eine zielgruppenspezifische Rekrutierung.

„Auch wir nehmen in Gesprächen mit unseren Kunden wahr, dass der demografische Wandel im öffentlichen Sektor angekommen ist. Die öffentliche Verwaltung muss mit der Zeit gehen, um die Erwartungen junger Fachkräfte zu erfüllen. Flexible Arbeitsformen, mobile Selfservices und ein digitales Bewerbermanagement erhöhen die Attraktivität als Arbeitgeber maßgeblich.“

Maik Möwes Produktmanager der modularen Lösung „MACH Personal“

Digitalisierung schafft neue Möglichkeiten

Zwar kann die öffentliche Verwaltung weiterhin bei Arbeitsplatz- und Einkommenssicherheit punkten, doch hinkt sie umso mehr bei der Transformation hin zu einer digitalen und agilen Organisation hinterher. Das Nachwuchsbarometer empfiehlt dem öffentlichen Sektor deshalb u. a., in moderne Arbeitsprozesse zu investieren und die Bearbeitungsprozesse zu verschlanken sowie zu digitalisieren.

Studie

Nachwuchs­baro­me­ter Öffent­licher Dienst 2019

Viele Studien belegen, dass Nachwuchskräfte eine grundsätzlich positive Einstellung zum öffentlichen Dienst als Arbeitgeber haben. Das „Nachwuchsbarometer Öffentlicher Dienst 2019“ geht nun der Frage nach, warum sich diese positive Einstellung nicht auch in einer entsprechend hohen Zahl von Bewerbungen widerspiegelt.
Aus den Antworten auf diese Frage leitet die Studie weitreichende Handlungsempfehlungen für die öffentliche Verwaltung ab. Die Autoren schildern, wie sich der öffentliche Dienst anpassen muss, um den Wettbewerb um junge Talente nicht gegen die Privatwirtschaft zu verlieren.
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