Verwaltung macht Zukunft

Hier bloggen die Vorstände der MACH AG

Synergien optimal nutzen durch mehr Kooperation

12:00 12.02.2018

Rolf Sahre
Rolf Sahre, Vorstandsvorsitzender der MACH AG

Kürzlich habe ich an einer tollen Veranstaltung teilgenommen, die mich in einer sehr wesentlichen Erkenntnis erneut bestätigt hat. Das Institut für Multimediale und Interaktive Systeme der Universität zu Lübeck verlieh im nun vierten Jahr ihre EMI-Awards. Als Partner des Instituts und der Universität nahmen wir die Gelegenheit gerne wahr, das beste Bachelorprojekt des Jahres mit einem Preis auszuzeichnen. Unter vielen hervorragenden Projekten wurde in diesem Jahr der Student Lennard Willer ausgezeichnet, der in eindrucksvoller Art und Weise den Einsatz von Virtual Reality für die Aus- und Weiterbildung von Rettungskräften in seinem Bachelorprojekt umgesetzt hat.

 

 

Nach der feierlichen Zeremonie im Hörsaal, stellten die Erstsemesterstudierenden im Foyer des Audimax ihre Projektarbeiten aus, die sie in ihrer Lehrveranstaltung „Einführung in die Medieninformatik“ zum Thema Gesundheitsversorgung im Krankenhaus sowie Gesundheitsversorgung im häuslichen Umfeld erarbeitet hatten. Von der Weiterentwicklung eines interaktiven, personalisierten Infopoints zur besseren Orientierung im Krankenhaus, bis hin zu einem gestengesteuerten Screen, der kranken Kindern den spielerischen Umgang mit ihrer Krankheit erleichtern soll und zur Wissensvermittlung dient, waren faszinierende Projekte dabei. Die Studenten bewiesen Kreativität und machten nicht davor Halt, innovative Ideen direkt mit den Kollegen des Universitätskrankenhauses zu besprechen und zu erproben.

 

 

Aus den Gesprächen mit den Studierenden hat sich eine wesentliche Erkenntnis erneut bestätigt. Fast alle Projektteilnehmer verwiesen darauf, wie sehr die Kooperation untereinander als entscheidender Faktor für den späteren Erfolg ihrer Projekte anzusehen ist.

Die Resultate der jungen Studierenden zeigen mir einmal mehr, wie wertvoll eine gute Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Akteuren sein kann. Und mindestens genauso wichtig ist es, auch unkonventionelle oder neuartige Wege auszuprobieren, dabei eventuell auch mal zu scheitern und anschließend im Kollektiv wiedrum nach neuen Lösungswegen zu suchen.

Auch in unseren Gesprächen mit Kunden und Interessenten spüren wir zunehmend den Wunsch und die Bereitschaft hin zu einem intensiveren Austausch und kooperativen Herangehensweisen. Auch wir setzen uns daher für eine stärkere Vernetzung und die Nutzung von Synergieeffekten im Projektgeschäft ein. Sei es durch eine stärker Kooperation mit Partnern, aber auch durch einen engeren Austausch mit Politik, Bürgern und insbesondere auch der Kunden untereinander.

Aktuell intensivieren wir hier am Standort Schleswig-Holstein die Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung. Der Wunsch, die Herausforderungen der Digitalisierung miteinander anzugehen, ist zunehmend erkennbar und ich begrüße dies sehr. Die Umsetzung gemeinsamer Lösungen ist aus meiner Sicht ein wichtiger und effizienter Schritt, um Gemeinsamkeiten zu nutzen, die unterschiedlichen Interessen zu berücksichtigen und alle Beteiligten mitzunehmen. Wir freuen uns auf jeden Fall auch in Zukunft voneinander zu lernen, Wissen zu teilen und natürlich auch im kommenden Jahr die tollen Ideen und Projekte der Studenten erneut zu unterstützen.

Ihr Rolf Sahre

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