Statue Justitia
News · 03.12.21

Analogen Work­flows den Prozess gemacht

Die Justizvollzugsanstalten des Landes Rheinland-Pfalz begannen 2016 mit einem weitreichenden Digitalisierungsumbau. Im Praxisbericht beschreiben Michael Haberstock, Leiter der KLR-Leitstelle für den Justizvollzug und Iris Körner aus dem Ministerium der Justiz Rheinland-Pfalz, wie die Einführung eines ERP-Systems inklusive Berichtswesen gelang.

Der Justizvollzug des Landes Rheinland-Pfalz umfasst über 3.400 Haftplätze in insgesamt 12 Einrichtungen. In den Justizvollzugseinrichtungen führt Rheinland-Pfalz eigene Betriebe – darunter Druckereien, Schlossereien, Schreinereien und Gärtnereien, die Aufträge von Behörden, externen Firmen oder Einzelpersonen abwickeln. Dazu erfassen die Betriebe Aufträge und erstellen Preiskalkulationen sowie Angebote. Alle Beschaffungen, die zur Durchführung der Aufträge notwendig sind, werden aus den Betrieben heraus gemeldet.

Frühzeitig digital durchgestartet

Bis zur Einführung der MACH Lösung hat die JVA Diez insgesamt ca. 5.000 Aufträge jährlich durchgeführt – überwiegend papiergestützt auf Basis „historisch gewachsener“ Abläufe und Verfahren. 2016 begannen die Justizvollzugsanstalten des Landes Rheinland-Pfalz mit einem weitreichenden Digitalisierungsumbau. Die wesentlichen Ziele:

  • Modernisierung des technischen Umfeldes (Ablösung des Altsystems) und
  • Optimierung der Prozesse hin zu einer Reduktion der manuellen Arbeitsschritte sowie eine verbesserte Abbildung der Verantwortlichkeiten innerhalb der Geschäftsprozesse

Da auch die Betriebe die Software nutzen können sollten, wurde eine neue, ganzheitliche Lösung anvisiert. Es galt, die Auftragsverwaltung gemeinsam und agil zu entwickeln.

„Auswertungen, die früher aufwendig manuell erstellt wurden, sind nun mit nur wenigen Klicks verfügbar.“

Michael Haberstock Leitung KLR-Leitstelle für den Justizvollzug in Rheinland-Pfalz

Im Praxisbericht erfahren Sie, wie...

...die Methoden des Prozessmanagements halfen, die Schwachstellen der papierbasierten Auftragsprozesse zu verdeutlichen.

...es gelang, die Abläufe gezielt zu optimieren, medienbruchfrei zu gestalten und die Aufträge für alle Betriebe des Justizvollzugs transparent zu machen.

...das agile Projektvorgehen umgesetzt wurde.

...die MACH Software dafür sorgt, dass immer dem richtigen Benutzer zum richtigen Zeitpunkt die richtige Anwendung angezeigt wird oder eine Systemfunktionalität ausgeführt wird.

...die Justizvollzugsanstalten MACH BI für die operative Prozessunterstützung sowie für strategische Planungen nutzen.

Lesen Sie jetzt den vollständigen Praxisbericht

Im Praxisbericht erhalten Sie tiefere Einblicke in die Prozessoptimierungen der Justizvollzugsanstalten des Landes Rheinland-Pfalz. Sie erfahren, wie die Einführung von MACH Web 2.0 inklusive Berichtswesen gelang.
2 Personen arbeiten mit mobilen Geräten
Mitarbeiterin des DIfE arbeitet im Labor | © David Ausserhofer News
#ERP #Referenz

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